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Mosaik Cafe Moskau

Neuigkeit

Steinerne Zeugnisse vom ältesten mittelalterlichen Siedlungsgebiet in unserem Wohngebiet

Die großen Feldsteine aus der Eiszeit wurden ab etwa dem 15. Jahrhundert in Mauerfundamenten verbaut. Das wiesen Archäologen durch Ausgrabungen in der „Breite Straße 21-29“ nach, als dort die Errichtung neuer Gebäude vorbereitet wurde. Die Archäologen bargen ebenfalls etliche interessante Zeugnisse des alltäglichen Lebens. Die Fundobjekte aus Keramik, Metall, Glas, Knochen und Lithographisteine wurden wissenschaftlich ausgewertet und sind im Anschluss dem Museum für Ur- und Frühgeschichte übergeben worden. Die Feldsteine wurden 1997 der damals zuständigen Gartenbehörde von Berlin-Mitte übergeben. Zur Neugestaltung des Schulhofes der 9. Grundschule im II. Bauabschnitt der Karl-Marx-Allee wurden sie für die Gestaltung eines Biotops verwendet.
Dieser Tage ist schweres Baugerät im Biotop zu beobachten. Es wird teilweise planiert, Gehölze wurden mitten in der Brutzeit der Vögel entfernt. Die noch vorhandenen großen Feldsteine wurden ausgegraben. Was aus ihnen wohl wird?
Diese historisch interessanten Feldsteine müssen unbedingt in unserem Wohngebiet bleiben. Möglichkeiten wären auf einem Spielplatz, vielleicht auch im angedachten „Grünen Wohnzimmer“ das gegenüber der Schule angelegt werden soll oder auch in einem neuen Biotop zum Nutzen für Vögel und Insekten. Für diese Vorschläge setzen sich der NBR und Bewohner unseres Wohngebiets ein. Diese Feldsteine haben neben ihrem historischen auch einen nicht zu unterschätzenden finanziellen Wert. Sie gehören der öffentlichen Hand, dem Bezirk Berlin-Mitte. Die Steine sollten bis zu ihrer Wiederverwendung auf einer öffentlichen Fläche vor fremdem Zugriff gesichert werden.
Der NBR gab eine Information darüber an die KoSP und diese informierte das Bezirksamt-Mitte.